Servus, Steffie!

73aab53595abf59b7ab60a6e45d5abff1760Völlig überraschend meldet sich eine ebenfalls dem Bloggen verfallene Mitwanderin per Mail: Stefanie Praxmarer aus Innsbruck.

Wenn das mal kein glücklicher Zufall ist! Schliesslich liegen die Wurzeln der lomographischen Bewegung tief in Tirol – und mein kleines Herz schlägt heftig austrophil.

Jetzt kann nichts mehr schief gehen!

Hektisch am Ecktisch

Logistisch gesehen fühle ich mich wie Hannibal vor der Alpenüberquerung. Der hatte immerhin 60.000 Mann und 37 Elefanten an der Backe, aber noch nicht den Ballast eines modern vernetzten Menschen. Wenn Unterwegs-Sein nicht mein Lieblingshobby wäre, würde ich es vielleicht ganz unterlassen.

Was will in diesen letzten Stunden vor dem Countdown nicht noch alles geregelt werden:

  • Interviews geben
  • Journalisten beschwatzen
  • Autogrammkarten bereit legen
  • Abwesenheitsnachrichten in Mail-Accounts stellen
  • Homepages updaten
  • Passwörter auswendig lernen
  • Lomo-Linsen wienern
  • ein halbes Dutzend verknoteter Ladekabel zu nicht mehr identifizierbaren elektronischen Geräten einpacken
  • Notfallapotheke schnüren (Blasenpflaster, Klosterfrau Melissengeist, Schraubenzieher zur Reparatur von Brillenbügeln und Kamerashuttern)
  • Klamotten für alle Eventualitäten einpacken (Wind und Wetter, Nacht und Nebel, Sturm und Drang)

Natürlich werde ich existenziell wichtige Dinge vergessen, die später unter grossen Mühen wiederbeschafft werden müssen: in überteuerten Tante-Emma-Läden, Baumärkten, Autobahnraststätten und Gipfelstationen. Kennen wir alles schon!