Immer unterwegs, auch von Zuhaus´ – Part 1: Proklamation

Tach auch!

Unsere wackere Ingeborg, Autorin und Lomographin, Bloggerin und Blickerin, Reporterin und Resozialisierte, Best of Wanderin und Very Best of Fräuleinwunder schwitzt, wandert, schreibt, wuselt, schwärmt (von Landschaften und Wanderwegen) und watschelt – und das alles doch nur aus dem einen Grund – weil sie Euch, liebe bürosesselsitzenden Arbeitskollegen, lieber liebster Muckibudenbesitzer, werter Herr Ehemann und Couch Potatoe, sauberes Medienpartner-Team aus Boppard am Rhein, süße Heidelberger Zuckerbäcker, smarte Testfahrer jenseits von Appolda, teure weltweite lomographierenden Genossinnen und Konsomolchen, schnellste aller schnellsten Sofortbildflitzer, treue Nachtschwestern und Blutsbrüder, doch nur Euren schnöden tristen obskuren Alltag doch NUR ein gaaaanz ganz kleines bizzzzchen versüßen mag. Und was macht Ihr? Sitzt weiter auf Euren grau gebeizten Fauteuils und dreht Däumchen und allenfalls Milchschaum durch Euren Sommersonnwendsonntagnachmittag?? Soll das ewig und diesen Juni noch so weitergehn???…. Was?

Schluss damit. Ab sofort. Runter vom Kartong, heißt ab sofort die reisebegleitende Devise, unser aller Devise.

Weshalb die völlig sich verausgabende (für Euch! aber das sagte ich ja schon….) liebe Best o´ Wanderin sich in nächtlicher Mail (ja, ja, direktberichterstattend aus dem Lamm aller Lämmer) bittend an mich wandte. Eine Nacht schlafen, ein Tag in mich gehen – nun ist es raus: Ich werde AB SOFORT als braver Co-Autor und als treu ergebener Wander-Subordinat flankierend hier ein paar Streiflichter setzen. Mit der kleinen knappen Glosse „Immer unterwegs, auch von Zuhaus´“ und, wie es da sich gehört: fernab jeglicher Bergketten und Alpenregionen (befinde ich mich doch derzeit 28 m ü. NN…).

Also noch mal an alle: Runter vom Kartong, das meint: Raus aus dem Sessel. Rein in den Blog. Ran an die Tasten. Werft Euch in Euer Glück, kommentiert, schreibt und fantasiert, was das Zeug hält. Während Eure gute Ingeborg bei jedem Wind und Wetter da draussen sich das Gehirn frei pusten lässt, seid Ihr – Logo! – nun dazu aufgefordert Eurem Herz und Hirn mal einen starken zweiwöchig andauernden Tiefausläufer Raum zu gewähren!! Regt Euch an! Regt Euch auf! Relaxt und denkt nach! Kreuz und quer durch alle Einträge und Kommentare! Treibt Euch hier herum und gebt Gas! Aber tut es! Mit einem Wort: JETZT!

Tragt mit Euren Beiträgen, mit Eurer letzten Muskelfaser, mit Euren La-Ola-Wellen unsere „Ingeborg auf Wander-Rallye“ über alle Berge und versetzt selbst eben solche. Lasst sie auf ihrer letzten Schwarzwälder Etappe nicht im Stich. Begleitet sie verbal ins ausländische Großherzogtum (ab morgen, MO.). Kommt bloggend mit ins Sauerland – sonst wird Ingeborg ääääääächt sauer (ab DO:, 25.6.)! Seid mal so vogelfrei für´s Vogtland (ab SO., 28.6.) und krönt Ingeborg Wanderung auf derAbschlussroute mal ganz ohne Geiz. Dafür in der Sächsischen Schweiz (ab MI., 1.7.).
So, und nun raus aus dem Mief! Wir wollen Euer leidenschaftliches talentiertes mitteilendes Herzblut sehn, Ihr holden Interpretinnen, Ihr scharfen Federhelden!

Lothar, der Pfad

Es soll ja Menschen geben, die für eine Menge Geld ferne Galaxien oder garstige Wirbelstürme nach sich bennennen lassen. Lothar (mein Mann) hatte das alles umsonst. Gab`s quasi gratis kurz vorm Millenniumswechsel.

Während der eine im Schwarzwald binnen zwei Stunden 30 Millionen Kubikmeter Holz  zu Boden fegte, fegt der andere in der Herrenalber Strasse schon mal zwei Stunden Brösel vom Boden.

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Einen Lotharpfad gibt`s auch, eingerichtet vom Team des Naturschutzzentrums Ruhestein.  Überflüssig, zu erwähnen, dass ich dem Besuch dieses Programmpunktes besonders ungeduldig entgegenfiebere. Nach dem gemeinschaftlichen Warm up durch den Bannwald (jede Menge Farn, Walderdbeeren, morsches Holz und malerisches Moos), führt uns Herr Kafka vom Naturschutzzentrum durch die Highlights des Lotharpfades  und (aufgepasst:) das Liebesleben des Borkenkäfers.

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Der Weg selbst wirkt wie ein spannender Trimm-Dich-Pfad für Touristen, mit zahlreichen umgestürzten Bäumen, bizarr gestaltetem Wurzelwerk und einem geschickt angelegten Parcours von Treppchen, Balken und Aussichtsplattformen. Da kann man schon mal leicht die Bodenhaftung verlieren. Wen wundert`s da, dass manche unsere Mitwanderer beim Hinauslehnen über eine Holzbrüstung die Begrüssungsnachricht „Willkommen in der EU“ von ihren Netzbetreibern aufs Handy gefunkt bekommen.

Hilfe: beim Versuch, in diesen Beitrag ein Video einzubauen, hab ich mir fast den ganzen Blog zerschossen. Ist ganz schön anstrengend, einen auf multimedial zu machen.